Kirchengemeinde trauert um Klaus-Peter Hüsemann

Klaus Peter Hüsemann als Martin Luther auf dem Gemeindefest 2017, dem von ihm angeregten Mittelalterfest zum Reformationsjubiläum

Am Mittwoch, den 5. Dezember, entschlief Klaus-Peter Hüsemann plötzlich und unerwartet. Er ist aufgewachsen in Gehlenbeck, ging dort zum CVJM und engagierte sich in der Jugendarbeit. Nach einer Banklehre und Arbeit in einer Sparkassenfiliale machte er eine weitere Ausbildung in der Bibelschule Malche und wurde Jugendreferent im Kirchenkreis Lübbecke – zunächst in Gehlenbeck, Nettelstedt und Isenstedt-Frotheim. Dann wechselte er in die neu gebildete Region Espelkamp, zu der auch Isenstedt-Frotheim gehört. Im Sommer 2011 ging er in den Ruhestand. Gleichzeitig wurde er Gemeindeglied in Isenstedt und brachte sich vielfältig in die ehrenamtliche Gemeindearbeit ein. Er führte den Seniorenkreis, den er schon vorher leitete, weiter, war in der Konfirmandenarbeit mit dabei und hielt als Prädikant Gottesdienste – immer wieder auch Trauungen und Taufen von ehemaligen Mitarbeitern und Teilnehmern aus seiner Jugendarbeit. Er gehörte zum Leitungsteam des seit 2012 bestehenden Männertreffs MUS. An vielen Punkten brachte er sich in der Gemeindearbeit ein: beim Osterfrühstück, Liturgischen Mahl vielen anderen Gelegenheiten sorgte er für leckere Mahlzeiten. Beim Totengedenken am Ewigkeitssonntag führte er ein, dass für jeden Gestorbenen eine Kerze entzündet wurde und man die Kerzen anschießend mitnehmen konnte, und die Angehörigen wurden im Eingangsraum der Christuskirche auf seine Anregung hin mit einem persönlichen Erinnerung an die Verstorbenen erinnert. Er organisierte die beliebten Seniorenfreizeiten auf Borkum. Seit 2012 war er Presbyter und als solcher zuständig für den Friedhof, die Mitarbeiterbegleitung und Sicherheitsfragen. Die Mitarbeiterfeste trugen seine Prägung. Auf kreiskirchlicher Ebene war er der Vertreter für die Männerarbeit und organisierte vor wenigen Wochen noch ein Männerfrühstück. Das Gemeindefest 2017, das im 500. Reformationsjubiläum und zum 775. Jubiläum Isenstedts als Mittealterfest begangen wurde, regte er an und brachte es auf den Weg. Und wann immer er gebraucht wurde, stand er zur Verfügung: als Vertretung von Gemeindesekretärin und Küsterin, bei Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen. Er wurde von Gott heim gerufen, als er noch mitten in der Arbeit war. Am Tag vorher war er noch bei der Seniorenadventsfeier als Mitarbeiter dabei, danach beim Adventskochen beim Männertreff, das er noch vorbereitete. Er wird unserer Gemeinde fehlen.