Konfirmandenarbeit in Zeiten von Corona

Nach den Sommerferien begann der kirchliche Unterricht für die jetzigen Konfirmanden wieder unter Corona-Bedingungen, zunächst in der Christuskirche. Seitdem treffen sich die Konfirmanden jeweils in vier Zehnergruppen an zwei Samstagen im Monat im Gemeindehaus. Innerhalb ihrer Gruppe ist Abstand halten und das Tragen von Mund-Nase-Bedeckung nicht nötig. So kann in kleinen Gruppen noch möglichst viel vom bisherigen normalen Unterricht beibehalten werden. Sobald sie den Gruppenraum verlassen gelten allerdings wieder die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln. In der Zeit, als kein Unterricht möglich war, wurde über eine Smartphone-App, die KonApp, Kontakt gehalten. Sie verbindet auch jetzt noch die Gruppe. Über sie kann man kommunizieren, abstimmen, sie enthält auch zwei Bibeln und die Texte, die im Konfirmandenunterricht eine Rolle spielen.

Auch beim neuen Jahrgang der Katechumenen kann Unterricht in einer kleinen Gruppe stattfinden. Sie trifft sich zum ersten Mal am Mittwoch, den 16.9., um 16.30 Uhr im Gemeindehaus. Am Sonntag, den 27.9., wird der neue Jahrgang im Gottesdienst um 10.30 Uhr begrüßt. Im nächsten Jahr kommen dann noch die Ex-Konfi-Kids, die Unterricht während der 3. Klasse in Espelkamp hatten, dazu.

Für den letzten Konfirmandenjahrgang liegt die Konfirmation als Abschluss der Konfi–Zeit durch Corona noch vor ihnen: Am 3. und 4. Oktober wird die Konfirmation in drei Gottesdiensten vollzogen. Ende Januar konnte noch die Konfirmandenfreizeit durchgeführt werden, die Konfirmandenprüfung und der Vorstellungsgottesdienst fielen schon dem Corona-Shutdown zum Opfer. Die eigentlich vorgesehene Konfi-Prüfung wurde den Konfis als Hausarbeit zugesandt.