zelttage3 Es ist kaum zu glauben, aber nun liegen sie schon über ein Vierteljahr zurück, die Zelttage mit der DZM auf dem alten Isenstedter Sportplatz gegenüber der Gaststätte Kaiser Dorfkrug. Wir denken gern an sie zurück und wollen sie mit diesem Rückblick noch einmal kurz Revue passieren lassen.

Geplant waren sie schon seit fast zwei Jahren, aber im Herbst 2010 ging es dann so richtig los mit den Vorbereitungen: AGs wurden gebildet, Mitarbeitende wurden gesucht und über 70 wurden gefunden. Das war großartig. In vielen vorbereitenden Sitzungen wurde im kleineren und größeren Kreis geplant und organisiert. Es wurden Gespräche geführt, Genehmigungen eingeholt, Sponsoren gesucht und gefunden, das Programm erstellt, Bühnengäste und Chöre/Bands gesucht und gefunden, Artikel geschrieben, Zeltzeitungen und Plakate verteilt und geklebt und, und, und…

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Und dann war es schließlich so weit. Sonntagnacht am 20.09.2011 rollte der große Sattelzug mit dem Zelt an und unter der fachkundigen Leitung von Thomas Ermert halfen viele fleißige freiwillige Helfer mit, das Zelt aufzubauen und den Innenraum liebevoll herzurichten. Stühle und Tische wurden geschleppt, die Theke und die Bühne aufgebaut, Blumen und Deko aufgestellt. Das Bistro-Team mit seinen vielen Helfern trug dazu bei, dass niemand hungrig oder durstig seine Arbeit tun musste. Pünktlich konnte dann am Vorabend der ei gentlichen Zelttage ein Mitarbeitendengottesdienst abgehalten werden.

zelttage5Und dann begannen sie, die eigentlichen Zelttage und das bei bestem Wetter. Voller Spannung sahen wir dem ersten Abend entgegen. Alles war vorbereitet,  Mathias Lauer, der erste Referent war da, die Mitarbeitenden zur Stelle, nun fehlten nur noch die Gäste. Und sie kamen, sowohl aus unseren beiden Orten, als auch aus den umliegenden Ortschaften, sowohl ältere als auch jüngere, sowohl kirchenferne als auch kirchennahe – einfach eine gute Mischung. An allen 10 Tagen waren immer zwischen 120 und 300 Besucher im Zelt anzutreffen.

zelttage6 Referent Matthias Lauer, Ulrike Schäfer und Sven Schulte im Vorprogramm

An jedem Abend gab es vor der eigentlichen Predigt ein Vorprogramm, das je nach Thema des Abends mal mit sportlichen Beiträgen, mal mit Interviews, mal mit einem Anspiel oder einer Meditation aber immer mit Musik von verschiedenen Chören oder Bands ausgestaltet wurde. Es gab sogar ein Zeltlied „Hier im Zelt“, das Anja Zoschke eigens für die Zelttage geschrieben hatte und das sich im Laufe der Tage zu einem richtigen Ohrwurm entwickelte. Und nach dem Programm wartete bereits das Bistro bzw. die Würstchenbude mit ganz unterschiedlichen leckeren Speisen und man konnte am Büchertisch stöbern und das ein oder andere käuflich erwerben. In der zweiten Hälfte der Zelttage refererierte Lothar Velten an den Abenden. Der Abend mit dem Thema „Heimat – Hier gehöre ich hin“ brachte in dieser Zeit mit etwa 300 Gästen den Besucherrekord.

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Außerdem kam die Kindermissionarin Annett Stenke in den letzten fünf Tagen für das Kinderprogramm hinzu. Sowohl an den Vormittagen, zu denen die Grundschulen und Kindergärten eingeladen waren und an denen jeweils ungefähr 100-120 Kinder das Zelt bevölkerten, als auch an den Nachmittagen mit durchschnittlich 80 Kindern verstand sie es, zusammen mit den vielen Mitarbeitenden die Kinder mit biblischen Geschichten und einem bunten und kreativen Programm zu begeistern.

Weitere Programmpunkte während der Zelttage waren unter anderem das regionale Tauffest, der Sonntagsvormittagsgottesdienst mit anschließendem Jazzfrühschoppen, das Frauenfrühstück und das Seniorenkaffeetrinken. Am Ende der Zelttage, an denen es nicht einen einzigen Regentag gab, gingen wir etwas wehmütig daran, das Zelt wieder abzubauen, war es doch für viele von uns so etwas wie das zweite Zuhause geworden.

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Im Rückblick bleibt einfach nur ein ganz dicker Dank zu sagen – als allererstes an Gott, der an den und durch die Zelttage gewirkt hat, an die DZM und ihre Mitarbeiter, die uns Gottes gutes Wort (wieder) neu nahegebracht haben und an die vielen Menschen in unseren Ortschaften, die an so vielen unterschiedlichen Stellen durch ihr Gebet, mit ihrer Kraft, ihren Ideen, ihrem Geld, ihrer Zeit … dazu beigetragen haben, dass die Zelttage zu einem unvergesslichen Ereignis geworden sind, das hoffentlich noch lange segensreich in unserer Gemeinde und im Miteinander der unterschiedlichen Gruppen und Vereine nachwirkt.

PS: Inzwischen ist auch die vorläufige Endabrechnung der Zelttage durchgeführt worden. Nach Abzug aller Kosten für unsere Gemeinde bleibt ein Plus von mindestens 5000 Euro, das an die DZM im Dezember überwiesen wurde. Auf diese Weise kann die Arbeit auch in anderen Orten weitergehen, denn der Ein satz der mobilen Mission bei uns hier in Isenstedt/Frotheim war durch Spenden anderer Gemeinden vorfinanziert worden.

Für die weitere Arbeit wünschen wir der DZM und ihren Mitarbeitern Gottes Segen. Wir könnten uns gut vorstellen, sie wieder einmal zu Bibelabenden oder zu einem Jugendwochenende einzuladen.