Weltkulturerbe Orgelmusik

Michael A. Müller, Leimen, gibt am 4. August um 18 Uhr ein Orgelkonzert im Rahmen des Lübbecker Orgelsommers an der Hammer-Orgel der Christuskirche Isenstedt-Frotheim.

Hammer-Orgel von 1991

Programm:

  • Johann Sebastian Bach | 1685-1750 Concerto G-Dur BWV 592 nach einem Concerto für Streicher von Johann Ernst Prinz von Sachsen Weimar 1. Satz ohne Bezeichnung · Grave · Presto
  • Samuel Rousseau | 1852-1904 Double Thème Varié
  • Michael Arcangelo Müller Phantasie C-Dur, 2017
  • Johann Sebastian Bach Passacaglia und Fuge c-Moll, BWV 582
  • Michael Arcangelo Müller Kleiner Klang No 2
  • Michael Arcangelo Müller Präludium D-Dur, 2019
  • Johann Sebastian Bach Toccata, Adagio und Fuge C-Dur, BWV 564

Die über 2000 Jahre alte Kunst des Orgelbaues und die Kunst der Orgelmusik, gerade auch in unserer deutschen Ausprägung und Tradition, wurden im Dezember 2017 von der UNESCO als „Immaterielles Kulturerbe der Menschheit“ anerkannt. Über die Jahrhunderte und in den verschiedenen kulturellen Regionen der Welt hat diese Kunst immer wieder neue schöne Entwicklungen und Ausdrucksformen hervorgebracht. Es ist nun an uns Organisten, diese Kultur weiter zu pflegen, das Alte zu erhalten und das Neue zu fördern.

Michael A. Müller wurde in Heidelberg geboren und lebt in Leimen bei Heidelberg. Er absolvierte seine Studien (ev. Kirchenmusik und künstlerische Ausbildung Orgel) an der ev. Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg. (Lehrer: Christoph Schoener, Horst Hempel.)Neben der praktischen Kirchenmusikertätigkeit und der pädagogischen Arbeit in Leimen bildet das Konzertieren im In- und Ausland einen wesentlichen Bestandteil seiner Arbeit. Von der dänischen (Langenhorn) bis zur Schweizer Grenze (Lörrach), von Osten (Cottbus) bis Westen (Bad Zwischenahn) bereist er die deutschen Orgellandschaften regelmäßig. Außerdem führten ihn Konzertreisen als Solist und Begleiter bereits u.a. nach Spanien, Frankreich, Polen und Japan. Seit 2012 fester Organist der Reihe „Orgel-Talk“ in Bad Rappenau. Im Jahr 2015 wurde er mit dem Titel „Kantor ehrenhalber“ für „langjährige und besondere Verdienste auf einer nebenamtlichen Stelle in der badischen Landeskirche“ geehrt. In jüngster Zeit präsentiert er auch zunehmend eigene Orgelkompositionen in seinen Konzertprogrammen.

Weitere Informationen unter: www.weltderorgel.de